1. Gleicher oder ähnlicher Status
Um Kontakte zwischen Mehrheiten und Minderheiten "auf gleicher Augenhöhe" und ein Miteinander zu
ermöglichen, sollten große Statusunterschiede z. B. hinsichtlich der formalen Bildung oder der sozialen Lage vermieden werden.
2. Engere bzw. intensivere Kontakte
Da es bei oberflächlichen oder nur gelegentlichen Kontakten allenfalls zu kurzfristigen
positiven Effekten im konkreten Kontext, aber nicht zu einer Generalisierung
der Erfahrung kommt, sollten Kontakte möglichst dauerhafter angelegt sein und
im Idealfall persönliche Freundschaften ermöglichen.
3. Gemeinsame Interessen und kooperative Ziele
Kontakte sollten nicht unter Konkurrenz- bzw. Wettbewerbsbedingungen stattfinden. Sie
sollten vielmehr eine kooperative Zusammenarbeit bei der Verfolgung gemeinsamer
Ziele ermöglichen.
4. Freiwilligkeit
Die Teilnahme an Kontakten sollte freiwillig sein, um eine grundsätzliche Bereitschaft zum
Miteinander herzustellen und Abwehrreaktionen zu
vermeiden.
5. Ein positives öffentliches Klima
Ein positives Bekenntnis zur Multikulturalität bzw. zur Vielfalt der von Lebensweisen und Lebensstilen in Politik, Medien und Wirtschaft gilt angesichts der Bedeutung des sozialen Kontextes und sozialer Normen als förderlich.